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Biodiagnostische Blutanalyse:

 

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Aktuelle Forschungsergebnisse:

 

 

Seltener Demenz nach Gabe von Ginkgo-Spezialextrakt

Bei Patienten mit leichten kognitiven Einschränkungen, die häufiger Ginkgo-Arzneimittel verordnet bekamen, ist das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, geringer als bei Patienten, die den Wirkstoff nicht einnahmen. Diesen Zusammenhang zeigt eine retrospektive Kohortenstudie der Universität Leipzig und der Berliner Charité.

Außerdem belegt eine Studie die Wirksamkeit bei Brain-Fog als Post-Covid Symptom

 

Long COVID: Ansammlung des SARS-CoV-2-Spike-Proteins hat dauerhafte Auswirkungen auf das Gehirn

Forschende haben einen Mechanismus identifiziert, der möglicherweise die neurologischen Symptome von Long COVID erklärt. Die Studie zeigt, dass das SARS-CoV-2-Spike-Protein in den Hirnhäuten und im Knochenmark des Schädels bis zu vier Jahre nach der Infektion verbleibt. Diese dauerhafte Präsenz des Spike-Proteins könnte bei den Betroffenen chronische Entzündungen auslösen und das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen erhöhen.

Studien mit Mykotherapie geben Hoffnung bzgl. der Therapie zahlreicher Symptome.

 

Neueste Erkenntnisse deuten außerdem darauf hin, dass Long Covid im Zusammenhang steht mit einer Histamin-Intoleranz.

 

© Tatyana Sidyukova - AdobeStock.com
 
Haferflocken senken den Cholesterinspiegel
Eine Studie der Universität Bonn zeigt, dass eine zweitägige Haferkur den Cholesterinspiegel deutlich senken kann. Teilnehmende mit metabolischem Syndrom ernährten sich kurzzeitig fast ausschließlich von Haferflocken. Im Vergleich zur Kontrollgruppe verbesserten sich ihre Cholesterinwerte messbar – ein Effekt, der noch nach sechs Wochen anhielt. Ursache scheint eine veränderte Darmflora und deren Stoffwechselprodukte zu sein.
 

© Clara - AdobeStock.com - generiert mit KI

 

Bestimmte Obstsorten können die Herzgesundheit gezielt fördern

 

08.06.2026 - Neue Forschungsergebnisse legen nahe, dass nicht allein die Menge an Obst und Gemüse entscheidend für die Herzgesundheit ist, sondern vor allem die Auswahl der verzehrten Lebensmittel. Besonders Blaubeeren, Pflaumen, Brombeeren und Kirschen – idealerweise kombiniert mit grünem Tee – könnten einen wichtigen Beitrag zur Herz-Kreislauf-Gesundheit leisten.

Eine groß angelegte Studie unter Beteiligung von Forschenden der University of Reading, der Harvard Medical School, der University of California Davis sowie des Unternehmens Mars, Inc. zeigt, dass weniger als 20 Prozent der Menschen die empfohlene Menge an Flavanolen aufnehmen. Dies gilt selbst für viele Personen, die die Empfehlung von fünf Portionen Obst und Gemüse täglich erfüllen.

Für die Untersuchung analysierten die Wissenschaftler:innen die Ernährungsgewohnheiten von mehr als 30.000 Teilnehmer:innen aus Großbritannien und den USA anhand von Biomarker-Messungen.

Flavanole sind natürliche Pflanzenstoffe, die nachweislich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken können. Die Studienergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass die meisten Menschen deutlich weniger davon aufnehmen als für einen gesundheitlichen Nutzen erforderlich wäre.

Aktuelle Empfehlungen auf dem Prüfstand

Bereits frühere Untersuchungen hatten gezeigt, dass eine tägliche Aufnahme von etwa 500 Milligramm Flavanolen mit einem deutlich geringeren Risiko verbunden ist, an Herzkrankheiten zu sterben.

Zu den flavanolreichsten Lebensmitteln zählen:

Pflaumen (500 g): ca. 450 mg Flavanole
Cranberries (250 g): ca. 300 mg
Brombeeren (200 g): ca. 250 mg
Grüner Tee (250 ml): ca. 200 mg
Kirschen (400 g): ca. 130 mg
Äpfel mit Schale (200 g): ca. 110 mg
Erdbeeren (200 g): ca. 90 mg
Blaubeeren (150 g): ca. 80 mg

 

Originalpublikation Ottaviani JI et al . (2026).
Food & Function . DOI: 10.1039/D6FO00867D.

Quelle: Universität Reading

 

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